Tutorial & Live-DemoWebversionNachspielbar in ca. 60 Minuten

LooT

Daten sammeln, einfach gemacht.

Eine Fabrik, ein Kessel, ein Lieferwagen: Alles hängt in einer Hierarchie, hat Werte, Einheiten, Rechte und eine Geschichte. In diesem Tutorial bauen wir den fiktiven Tenant Hallifax von Null auf, mit allen Bildschirmen der Webversion.

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„Keine PowerPoint-Show: Probier's einfach mal aus.“

Alles Slides wurden aus einer laufenden Betaversion erstellt und können demnächst live ausprobiert werden!. Der Deploymentprozes auf einen öffentlichen Server wird gerade durchgeführt.

Was Sie in den nächsten Folien erleben

So spielen Sie nach

Jede Folie mit blauem Rand enthält „Nachspielen“-Schritte, genau so, wie sie für die Screenshots ausgeführt wurden. Sie brauchen nur eine laufende LooT-Instanz und ein Konto mit Systemadmin-Rolle. Namen, Zahlen und Texte dürfen Sie 1:1 übernehmen.

TEIL 1 Aufbau der App

Explorer
Der Explorer: Hierarchie links, Node-Seite in der Mitte, Eigenschaften und Rechte rechts.

Drei Bereiche

  • Hierarchie (links oben): der Baum aus Tenant und Nodes, mit Suchfeld und Einheiten.
  • Objektliste (links unten): Inhalt des gewählten Nodes mit letztem Wert; filterbar.
  • Node-Seite (Mitte): Beschreibung, Kommandos, Werte, Verbindungen, Verlauf.
  • Eigenschaften / Rechte (rechts): Stammdaten und Berechtigungen des Nodes.

Kopfzeile

  • Ansicht-Menü: Explorer, Charts, Verwaltung, Producer, Datenquellen, Ingest-Test.
  • Hell/Dunkel/System-Design, Aufbewahrung, Benutzer, Systemzustand.

TEIL 1 Die Seiten im Überblick

Ansicht-Menü
SeiteWofür
ExplorerHierarchie pflegen, Werte ansehen, Rechte, Text-Editor
ChartsZeitreihen mehrerer Nodes vergleichen, Karten, Layouts
VerwaltungMitglieder und Gruppen eines Tenants
ProducerWertegeneratoren und Konverter als Instanzen betreiben
DatenquellenGeräte/Programme mit Token anbinden, Puffer, Zuordnung
Ingest-TestEinzelne Werte von Hand schreiben, Adresse → Geo
EditorGrafische Sicht auf Nodes, Ports und Verbindungen

USE CASE 1 Einen Tenant anlegen: „Hallifax“

Ein Tenant ist ein abgeschlossener Mandant: eigene Nodes, Benutzer, Gruppen und Rechte.

Tenant-Übersicht
Startseite: alle Tenants als Kacheln.
Tenant-Dialog
Dialog „Tenant anlegen“.

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  1. Als Systemadmin anmelden. Tenant anlegen klicken.
  2. Name Hallifax eintragen → Anlegen. Die neue Kachel öffnet den leeren Tenant.

USE CASE 2 Benutzer: Hans, Fritz und Sandra

Verwaltung
Verwaltung: links Mitglieder, rechts Gruppen.

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  1. Ansicht → Verwaltung.
  2. Unter „Neuen Benutzer anlegen“ E-Mail, Vor- und Nachname eintragen:
    hans@hallifax.example / Hans Muster
    fritz@hallifax.example / Fritz Weber
    sandra@hallifax.example / Sandra Keller
  3. Anlegen. Keycloak legt das Konto an und verschickt die Passwort-Mail.

Gut zu wissen

Ohne Mail-Server im Realm bleibt der Benutzer trotzdem angelegt; das Brief-Symbol in der Zeile löst die Mail erneut aus. „Als Admin anlegen“ macht jemanden zum Tenant-Admin mit allen Rechten.

USE CASE 3 Gruppen und Mitgliedschaften

Gruppen bündeln Rechte. Gruppen dürfen Gruppen enthalten: So erbt jeder Maintainer, Analyst und Onboarding Engineer die Rechte der Gruppe Viewer.

Gruppe Viewer
Gruppe „Viewer“ enthält die drei anderen Gruppen.
GruppeMitglieder
ViewerMaintainer, Analyst, Onboarding Engineer (Gruppen)
MaintainerHans
Onboarding EngineerFritz, Sandra
AnalystSandra

Nachspielen

  1. Rechts vier Gruppen anlegen: Viewer, Maintainer, Analyst, Onboarding Engineer.
  2. Gruppe anklicken → unten im Auswahlfeld Benutzer oder Gruppe wählen → Hinzufügen.
Maintainer
Maintainer: Hans
Onboarding Engineer
Onboarding Engineer: Fritz, Sandra
Analyst
Analyst: Sandra

USE CASE 4 Rechte am Tenant vergeben

Rechte am Tenant
Reiter „Rechte“ am Tenant „Hallifax“, Rechte vererben sich auf alle Nodes darunter.
KürzelRecht
RLesen (Werte, Struktur)
WSchreiben (Werte, Nodes ändern)
XAusführen (Kommandos, Producer starten)
MVerwalten (Rechte, Löschen)
QDatenquellen anlegen

Nachspielen

  1. Explorer → Tenant „Hallifax“ wählen → Reiter Rechte.
  2. Viewer: Haken Lesen, Wirkung Erlauben → Hinzufügen.
  3. Maintainer: Schreiben.
  4. Onboarding Engineer: Ausführen und Datenquellen anlegen.

USE CASE 5 Wer darf was? Effektive Rechte prüfen

Effektive Rechte Sandra
Sandra am Tenant: R X Q, aus Onboarding Engineer und Viewer.

Unten im Rechte-Reiter wählen Sie einen Benutzer oder eine Gruppe. LooT zeigt das Ergebnis und die Einträge, aus denen es entsteht (Tenant → Vorfahren → Node).

Nachspielen

  1. Rechte-Reiter am Tenant → Bereich „Effektive Rechte“.
  2. Prinzipal sandra@hallifax.example wählen.
  3. Erwartet: Lesen, Ausführen, Datenquellen anlegen. Kein Schreiben: Das hat nur der Maintainer.

USE CASE 5b Ausnahme: Verbieten schlägt Erlauben

Verbot an Kessel 1
Am Node „Kessel 1“ ist Sandra das Ausführen verboten, obwohl ihre Gruppe es erlaubt.

Nachspielen (nach Folie 13)

  1. Node Kessel 1 wählen → Rechte.
  2. Prinzipal Sandra, Haken Ausführen, Wirkung Verbieten → Hinzufügen.
  3. Effektive Rechte für Sandra prüfen: die Tabelle zeigt Erlauben (Tenant) und Verbieten (Kessel 1).

Merke

Ein Verbot gilt für alles unterhalb des Nodes und gewinnt immer gegen jedes Erlauben.

USE CASE 6 Hierarchie bauen: Knoten über das Kontextmenü

Kontextmenü
Rechtsklick auf einen Knoten öffnet das Hierarchiemenü.
Untermenü Neu
„Neu“: Kind-Node, Producer-Instanz …

Nachspielen

  1. Im Tenant Neuer Node klicken, Name Werk Nord, Beschreibung eintragen → Anlegen.
  2. Rechtsklick auf Werk Nord → Neu → Kind-Node … → Halle 1, Energie, Standort.
  3. Rechtsklick auf Halle 1 → Kessel 1 und Förderband 1.

USE CASE 6 Der Node-Dialog: Wertetypen und Einheiten

Node anlegen
Name, Beschreibung, Einheit, Werttyp, Richtung, Duplikat-Regel, Datenaufkommen, Aufbewahrung, Aliase, Tags.
WerttypBeispiel Hallifax
Double / FloatTemperatur, Druck, Leistung
Int / LongStörungen, Betriebsstunden
BoolPumpe läuft
StringStatus
GeoStandort, Lieferwagen
Custom · Compound · StreamDateien/Bilder · Datensätze · Audio/Video
(keine Zeitreihe)Struktur-Knoten wie Werk Nord

USE CASE 6 Die fertige Hierarchie „Werk Nord“

Hierarchie
Einheiten stehen rechts neben dem Namen (°C, bar, h …).
Hallifax
└─ Werk Nord
   ├─ Energie
   │   ├─ Leistung          Double  kW
   │   └─ Stromverbrauch    Double  kWh
   ├─ Halle 1
   │   ├─ Kessel 1
   │   │   ├─ Temperatur    Double  °C
   │   │   ├─ Druck         Double  bar
   │   │   ├─ Pumpe läuft   Bool
   │   │   ├─ Betriebsstd.  Long    h
   │   │   ├─ Störungen     Int
   │   │   └─ Status        String
   │   └─ Förderband 1
   │       └─ Geschwindigkeit Double m/s
   ├─ Standort              Geo
   └─ Lieferwagen           Geo

Nachspielen

Rechtsklick auf den Elternknoten → Neu → Kind-Node. Im Dialog Einheit und Werttyp aus den Auswahllisten wählen.

USE CASE 7 Einheiten: speichern in einer, anzeigen in jeder

Gespeichert wird immer in der Einheit des Nodes. Die Anzeigeeinheit rechnet nur die Darstellung um: Zahl, Diagramm und Tabelle.

°C
Wie gespeichert: 22,2 °C
°F
Umgeschaltet auf °F: 71,96 °F
K
Kelvin: 295,35 K

Nachspielen

  1. Node öffnen, im Feld Anzeigeeinheit °F oder K wählen (nur Einheiten derselben Größe sind wählbar).
  2. Ein Betriebsstunden-Node (h) lässt sich z. B. in Tage (d) umschalten, ein Verbrauch in kWh in MJ.
  3. „alle Größen …“ öffnet die Einstellungen aller Größen; eigene Voreinstellung (SI oder Imperial) gilt auf allen Geräten.

USE CASE 8 Knoten schriftlich beschreiben und ändern

Neben dem Dialog gibt es einen Text-Editor für ganze Teilbäume: Einrückung = Ebene, @properties trägt Beschreibung und Einheit.

Text-Editor
Text-Editor am Knoten „Kessel 1“. Die Beschreibung wurde im Text erweitert.
Kessel 1
    @properties
        description: Dampfkessel in Halle 1 (Baujahr 2019, …)
    Betriebsstunden: long
        @properties
            description: Aufsummierte Betriebsdauer
            unit: h
    Druck: double
        @properties
            unit: bar

Nachspielen

  1. Knoten wählen → Schaltfläche Text.
  2. Zeile description: ändern, dann Speichern. Unter dem Editor steht „n geändert“.
  3. Neue Zeilen Name: werttyp legen neue Nodes an. Der Editor zeigt, wie viele Einträge angelegt, geändert oder unverändert sind.

Mächtig: Strukturen als Text

  • Ganze Anlagen in Minuten: Hunderte Nodes mit Werttyp, Einheit und Beschreibung entstehen aus ein paar Zeilen, statt aus Dutzenden Dialogen.
  • Auch dezentral: Jedes Team beschreibt seinen eigenen Teilbaum (Halle, Linie, Gerät) an der passenden Stelle der Hierarchie. Der Text lässt sich kopieren, versionieren und für weitere Standorte wiederverwenden.
  • Bidirektional: Der Text ist keine Einbahnstraße. Er zeigt immer den aktuellen Stand der Hierarchie, auch was zuvor per Dialog, Kontextmenü, Datenquelle oder Producer entstanden ist. Umgekehrt landet jede gespeicherte Textänderung sofort in der Hierarchie und im Eigenschaften-Panel. Neu laden holt Änderungen anderer nach.
  • Syntaxcheck eingebaut: Der Editor prüft den Text, meldet Fehler mit Zeilenangabe und zeigt vor dem Speichern, wie viele Einträge angelegt, geändert oder unverändert sind. Fehlerhafte Beschreibungen kommen so gar nicht erst in die Hierarchie.

USE CASE 8 Das Ergebnis: Beschreibung am Knoten geändert

Gespeichert
Nach dem Speichern zeigt die Node-Seite und das Feld „Beschreibung“ den neuen Text.

TEIL 2 Werte erzeugen: Producer

Ein Producer erzeugt Werte, z. B. „LFO Simple“ (Sinus, Cosinus, Random, Sägezahn, Rechteck). Konverter wie „Skalieren“ oder „Schwelle“ rechnen vorhandene Werte um.

Producer-Katalog
Seite „Producer“: Katalog, Plugin-Upload, Instanzen am gewählten Node.
Instanz anlegen
Rechtsklick → Neu → Producer-Instanz …

USE CASE 9 Eine Producer-Instanz für den Kessel

LFO-Parameter
LFO Simple 1.1.0: Typ, Frequenz, Min, Max, Duty.

Nachspielen

  1. Rechtsklick auf Kessel 1 → Neu → Producer-Instanz … → LFO Simple.
  2. Name Kessel-Simulator, Typ Sinus, Frequenz 0.05 (Hz), Min 60, Max 95 → Anlegen.
  3. Weitere Instanzen: Druck-Simulator (Random, 2–6) an Kessel 1, Energie-Simulator (Sägezahn, 120–480) an Energie, Band-Simulator (Rechteck, 0–1,5) an Förderband 1.
  4. Seite Producer → Node wählen → Starten (nur mit Recht „Ausführen“).

Tipp

Das Abtastintervall (hier 1000 ms) ist eine allgemeine Einstellung jeder Instanz. Eingänge lassen sich jederzeit mit Setzen zur Laufzeit ändern.

USE CASE 9 Instanzen starten und beobachten

Instanzliste
Instanzen am Node: Status Gestoppt / Läuft / Fehler.
Läuft
Nach Starten steht die Instanz auf „Läuft“.

TEIL 3 Datenquellen: Werte aus der Außenwelt

Eine Datenquelle kennt den Node-Baum nicht. Sie liefert Werte für Datenpunkte. Welcher Node einen Datenpunkt aufnimmt, entscheiden Sie in LooT. Werte ohne Zuordnung warten im Puffer.

🔌

Extern

Gerät oder Programm mit Zugriffstoken, per HTTP (/api/source/values) oder Gerätekanal.
⚙️

Intern

Jede Producer-Instanz hat automatisch eine interne Quelle; sie entsteht und verschwindet mit der Instanz.
🧩

Templates

Wiederkehrende Gerätetypen als Vorlage speichern, jede neue Quelle kopiert deren Datenpunkte.
Interne Quelle
Interne Quelle „Kessel-Simulator“: Datenpunkt Value noch ohne Node.
ReiterInhalt
DatenpunkteName, Typ, Ziel-Node, letzter Wert
PufferGröße & Überlaufregel (z. B. älteste verwerfen)
ProtokollAblehnungen, Überläufe, Fehler
ZugriffToken erneuern, sperren
RechteLesen / Verwalten, getrennt vom Node-Baum

USE CASE 10 Interne Quelle: Datenpunkt einem Node zuordnen

Zuordnungsdialog
„Node …“: Ziel im Baum wählen. Es sind nur passende Werttypen wählbar.
Zugeordnet
Zugeordnet: Value → Temperatur. Mit „Lösen“ wieder getrennt.

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  1. Seite Datenquellen → Kessel-Simulator.
  2. Zeile Value → Node … → Werk Nord / Halle 1 / Kessel 1 / Temperatur → Zuordnen.
  3. Ebenso: Druck-Simulator → Druck, Energie-Simulator → Leistung, Band-Simulator → Geschwindigkeit.

USE CASE 11 Externe Quelle: ein Gateway in der Halle

Neue Datenquelle
Neue Datenquelle mit zwei Datenpunkten.
Token (geschwärzt)
Das Token erscheint nur einmal. Hier absichtlich geschwärzt.

Nachspielen

  1. Datenquellen → Neu …. Gerätename Hallensensor-Gateway.
  2. + Datenpunkt zweimal: Hallentemperatur (Double) und Luftfeuchte (Double) → Anlegen.
  3. Token kopieren und mit dem Beispiel senden (Zeitstempel optional):
    curl -X POST https://ingest.<host>/api/source/values \
      -H "Authorization: Bearer <token>" \
      -H "Content-Type: application/json" \
      -d '{"values":[{"name":"Hallentemperatur","value":21.5},
                     {"name":"Luftfeuchte","value":48}]}'

Was passiert?

Antwort 202. Unbekannte Datenpunkte und falsche Typen werden einzeln abgelehnt (Protokoll-Reiter). Im Tutorial wurden zusätzlich 24 Werte mit "ts" der letzten Stunden geschickt, damit die Diagramme etwas zeigen.

USE CASE 11 „Nodes für Unzugeordnete anlegen“: ein Klick statt vieler

Dialog
Zielknoten wählen, LooT legt je Datenpunkt einen Kind-Node an und ordnet zu.
Ergebnis
Fertig: Werte fließen in Hallentemperatur und Luftfeuchte.

Nachspielen

Quelle öffnen → Nodes für Unzugeordnete anlegen … → Halle 1 wählen → Anlegen und zuordnen. Anschließend am Node die Einheit nachtragen (°C bzw. %), denn Datenpunkte kennen keine.

Datenquellen: Puffer, Protokoll, Zugriff, Rechte

Puffer
Puffer: Füllstand, Größe, Überlaufregel.
Protokoll
Protokoll: abgelehnte Werte und Überläufe.
Zugriff
Zugriff: Token erneuern oder sperren.
Rechte
Rechte: Lesen und Verwalten, eigene Liste je Quelle.

USE CASE 12 Werte von Hand: der Ingest-Test

Ingest-Test
Ansicht → Ingest-Test: Node wählen, Wert und optional Zeitstempel.

Nachspielen

  1. Rechtsklick auf Pumpe läuft → „Wert schreiben“ (oder Seite Ingest-Test).
  2. Wert true, Zeitstempel 2026-11-04 06:15:00 → Senden. Antwort „Angenommen: 1“.
  3. Gleiches mit Betriebsstunden 1200 … 1203, Störungen 0, 1, 2 und Status Anfahren, Betrieb, Störung: Druck zu hoch.

Erkenntnis

Bool, Int, Long und String sind gleichberechtigte Zeitreihen. Gespeicherte Werte erscheinen im Verlauf und in der Objektliste.

TEIL 4 Werte ansehen: fünf Wege

Node-Seite
Node-Seite: letzter Wert live, Zeitfenster (1 h · 6 h · 24 h · 7 d · Live · eigener Bereich), Verlauf, letzte Werte.
WegWann
Node-SeiteEin Wert im Detail: Live-Zahl, Verlauf, Tabelle
ObjektlisteAlle Kinder mit letztem Wert auf einen Blick
Nach außen gezeigte WerteAlle Werte unterhalb eines Knotens, z. B. am Werk
ChartsMehrere Zeitreihen vergleichen
EditorLive-Werte an den Ports der Kästen

Ein Knoten, alle Werte

Druck live
Druck mit Quelle („Gespeist von Druck-Simulator“) und Live-Verlauf.
Betriebsstunden
Long-Wert mit Einheit h; die Anzeigeeinheit lässt sich z. B. auf Tage umstellen.

USE CASE 13 Charts: Zeitreihen vergleichen

Charts leer
Zeitleiste oben (Fenster, Locator), darunter Chart-Reiter und Arbeitsfläche.

Nachspielen

  1. Ansicht → Charts.
  2. Hierarchie aufklappen, Temperatur per Drag & Drop auf die Arbeitsfläche ziehen, dann Druck.
  3. Zeitfenster 1 h / 6 h / 24 h oder Von/Bis setzen.
  4. Live hält das Fenster am aktuellen Zeitpunkt.

Mehrere Größen, mehrere Achsen

Temperatur und Druck
Temperatur (°C) und Druck (bar) im selben Chart; die Y-Achse zeigt beide Einheiten.
Serie bearbeiten
Klick auf den Eintrag in der Legende: Name, Farbe, linke/rechte Achse, Anzeigeeinheit.

Diagrammtypen: Linie, Stufen, Punkte, Fläche, Balken, 3D

Linie
Linie: Hallentemperatur und Luftfeuchte der letzten 6 h.
Fläche
Fläche für Verläufe mit Gewicht
Stufen
Stufen für Zustände, die bis zur nächsten Änderung gelten
Zustände
Bool und Int im Chart: Pumpe läuft als Stufe 0/1, Störungen als Zähler. Texte (String) zeigt die Node-Seite.

Nachspielen

  1. Neues Chart (+), Hallentemperatur und Luftfeuchte hineinziehen.
  2. Typenleiste über dem Chart durchklicken. 3D erwartet je einen Node auf X, Y und Z.
  3. Layouts … → Als Layout speichern merkt sich alle Charts unter einem Namen.

Das ist erst der Anfang

Weitere Diagrammtypen sind in Planung, zum Beispiel ein Spectrum Analyzer für Audio- und Schwingungsdaten. Zusätzlich wird es eine Schnittstelle für eigene Charts geben: Wer eine besondere Darstellung braucht, baut sie selbst und hängt sie als neuen Diagrammtyp ein. Roadmap, noch nicht enthalten

Layouts: der Arbeitsbereich als Vorlage

Layout gespeichert
Das Layout „Werk Nord – Überblick“ ist aktiv; Speichern überschreibt es, Ohne Layout arbeiten löst es.
Bis zu 20 Charts als Reiter. Layouts werden je Tenant gespeichert und lassen sich über „Layouts …“ wieder laden.

TEIL 5 Geodaten: von der Adresse zum Punkt auf der Karte

Geo-Werte sind Breite/Länge (optional Höhe, Genauigkeit, Geschwindigkeit, Richtung). Wer keine Koordinaten kennt, tippt eine Adresse.

Adresssuche
Ingest-Test am Geo-Node: Adresse eintippen, Suchen, Trefferliste.
Treffer gewählt
Treffer gewählt: Der Wert enthält die Koordinaten.

Nachspielen

  1. Node Standort wählen → Eigenschaften → Werttyp Geo → Speichern. (Nur solange er leer ist.)
  2. Rechtsklick → Wert schreiben (oder Ingest-Test mit diesem Node).
  3. Adresse Prinzipalmarkt 10, Münster → Suchen.
  4. Treffer anklicken (51.961584; 7.628176) → Senden.

Die Suche läuft über den Node-Server an OpenStreetMap-Nominatim. Der Wert ändert sich erst, wenn Sie einen Treffer wählen.

Geodaten auf der Karte: am Node

Route des Lieferwagens
Node „Lieferwagen“: sechs Positionen als Route, Start grün, Ende rot.

Nachspielen

  1. Node Lieferwagen anlegen, Werttyp Geo.
  2. Sechs Positionen schreiben (Wert z. B. 51.9616; 7.6282, 51.9380; 7.6100, 51.9100; 7.5900 …), jeweils mit eigenem Zeitstempel.
  3. Node öffnen → Zeitfenster 24 h → die Karte mit Route erscheint unter dem Wert.
Standort
Einzelner Standort: ein Marker.

Bedienung

Strg + Mausrad zoomt · Knopf oben rechts = Vollbild · Tooltip je Punkt zeigt Zeit.

Geodaten im Chart: Karte als Diagrammtyp

Karten-Chart
Zwei Geo-Nodes im selben Chart: Route des Lieferwagens und Standort des Werks.

Nachspielen

  1. Charts → neues Chart.
  2. Lieferwagen und Standort hineinziehen. Das Chart zeigt für Geo-Nodes automatisch eine Karte.
  3. Zeitfenster passend wählen, damit alle Positionen enthalten sind.
Geo-Nodes lassen sich mit Zahlen-Nodes im selben Layout kombinieren, jedes in einem eigenen Chart-Reiter.

TEIL 6 Suchen in Hierarchie und Objektliste

Hierarchie-Suche
*druck* findet „Druck“ samt Pfad. Platzhalter * und ?.
Objektliste filtern
st* filtert die Objektliste auf Störungen, Status, Stromverbrauch, Standort.

Nachspielen

Hierarchie: Suchfeld oben links, Treffer anklicken springt hin. Objektliste: Feld „Name filtern“ unter der Hierarchie. Umschalten zwischen Nodes und Links; „nur Kinder“ begrenzt auf direkte Kinder.

USE CASE 14 Aufbewahrungsregeln

Wie lange sollen Rohwerte bleiben? Aufbewahrungsklassen legen das fest. Eine Klasse = eine Dauer; je Klasse entstehen eigene Zeitreihen-Tabellen mit Retention Policy.

Aufbewahrungsklassen
Seite „Aufbewahrung“ (Kopfzeile): unbegrenzt, 7 Tage, 30 Tage, 1 Jahr, 10 Jahre, plus neue Klasse.

Nachspielen

  1. Kopfzeile → Aufbewahrung.
  2. Name 90 Tage (Rohdaten), Dauer 90, Einheit Tage, Kurzname 90d → Anlegen.
  3. Node Druck → Eigenschaften → Aufbewahrung 90 Tage (Rohdaten) → Speichern.
Zuweisung am Node
Zuweisung am Node.

TEIL 7 Der grafische Editor

Grafischer Editor
Hierarchie als Kästen: Werk Nord ⊃ Halle 1 ⊃ Kessel 1 …; an den Rändern Ports mit Live-Werten.
  • Ziehen am Kasten: verschieben, Griff unten rechts: Größe.
  • Von Port zu Port ziehen verbindet Ausgang → Eingang (z. B. einen Sensor mit einer Producer-Instanz).
  • Doppelklick auf die Fläche: neuer Wurzel-Node, im Kasten: Kind-Node.
  • Mausrad: zoomen · Strg+0: zurücksetzen.
  • Aus dem Explorer über Editor an der Stelle des gewählten Nodes.
Editor: Producer-Instanz verbunden mit Node Leistung
Ausschnitt „Energie“: Die Producer-Instanz Energie-Simulator (läuft) ist per Verbindung mit dem Node Leistung verbunden.

Hinweis

Verbindungen gibt es nur innerhalb von Nodes; die Ebene ist immer der gemeinsame Vorfahr.

Generischer Aufbau, Workflow-Editor in Entwicklung

Das Bild zeigt die allgemeine, generische Sicht auf die Hierarchie mit ihren Ports. In Entwicklung ist zusätzlich ein Workflow-Editor, ähnlich wie man ihn von n8n kennt: Datenflüsse und Abläufe werden dort als Schritte grafisch zusammengesteckt. in Entwicklung, noch nicht enthalten

TEIL 7 Einstellungen und Betrieb

Anzeigeeinheiten
Anzeigeeinheiten: Voreinstellung SI oder Imperial, je Größe eine Einheit. Gilt überall.
Systemzustand
Systemzustand: Datenweg von Gerät über Ingest und NATS bis zur Datenbank, mit Durchsatz und Rückstau.

Was Sie jetzt gebaut haben

Mandant

Tenant Hallifax mit 3 Benutzern, 4 Gruppen, verschachtelten Gruppenrechten.

Struktur

Hierarchie Werk → Halle → Kessel/Band, Energie, Standort, Lieferwagen mit 18 Nodes in 6 Werttypen.

Werte

4 Producer-Instanzen, 1 externes Gateway, Handwerte, Geo-Adressen.

Ansichten

Live-Zahlen, Verlauf, Charts in 6 Typen, Karten, Layouts, Editor.

Qualität

Einheiten umschaltbar, Aufbewahrung je Node, Suche, effektive Rechte.

Weiter

Konverter (Skalieren, Schwelle), Templates, Klonen, Compound- und Stream-Nodes, CLI und SDK.

Starten Sie mit Folie 5 und spielen Sie die blauen Kästen nach: In rund einer Stunde steht dieselbe Welt auf Ihrer Instanz.